Gertrude Lübbe-Wolff

Emeritierte Professorin für Öffentliches Recht, Richterin des Bundesverfassungsgerichts a. D.

Gertrude Lübbe-Wolff ist Podiumsgast von version21 im März.

Gertrude Lübbe-Wolff, geboren 1953 in Weitensfeld/Kärnten, studierte Rechtswissenschaft in Bielefeld, Freiburg und Cambrigde in Massachusetts (Harvard). Nach Promotion und Habilitation leitete sie von 1988 bis 1992 das Umweltamt der Stadt Bielefeld. Seit 1992 ist sie – inzwischen emeritierte – Professorin für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld. 1996 bis 2002 war sie Geschäftsführende Direktorin des dortigen Zentrums für Interdisziplinäre Forschung, 2000 bis 2002 Vorsitzende des Umweltsachverständigenrats, 2002 bis 2014 Richterin des Bundesverfassungsgerichts. Arbeitsschwerpunkte: Rechtsphilosophie, Verfassungsgeschichte, Umweltrecht, deutsches und europäisches Verfassungsrecht und Verfassungsrechtsvergleich, Verfassungsgerichtsbarkeit, direkte Demokratie, Korruptionsbekämpfung. Auf vielen dieser Gebiete war oder ist sie in Fachgesellschaftsvorständen, Beiräten u. ä. tätig. Zurzeit ist ihre Hauptbeschäftigung die Fertigstellung eines schon zu lange schmorenden Buchs. Es untersucht vergleichend die Organisation und internen Verfahrensweisen von Verfassungsgerichten unter dem Gesichtspunkt, was die besten Voraussetzungen dafür sind, dass solche Gerichte auf eine nicht polarisierende, sondern die Integrationskraft der Verfassung aktivierende Weise funktionieren.

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